In die Sana Klinik Lübeck lies ich mich am Samstag, den 21.06.2025 um 22:30, mit den Rettungssanitätern hinbringen, weil ich noch nie dagewesene Bauchschmerzen hatte. Verdacht auf Darmverschluss war angesagt.
In der Notaufnahme angekommen, schrie und wimmerte ich vor Schmerzen, vier Stunden lang. Dabei hatte ich den Eindruck, dass alle taub seien, weil auf meine Schreie niemand reagierte.
Kurz bevor ich auf Station kam wurde noch eine CD-Untersuchung gemacht. Zwischenzeitlich war es 2:30 geworden.
Eine sehr ruppige Nachtschwester, vermutlich war sie sehr überlastet, versuchte mich bei meinen Scheiß-Attacken zu unterstützen.
Die Toilette war außerhalb vom Zimmer, so dass die Scheißerei schwieriger zu meistern war. Total vollgeschmiert mit Kot, fragte ich nach einer Dusche. Diese sei ganz dahinten auf dem sehr langen Gang, sagte mir die „überlastete“ Nachtschwester. Für mich also, total mit Kot beschmiert, unerreichbar.
Mit zusammen geknülltem Toilettenpapier fuhr diese Schwester einmal über meinen mit Kot beschmierten Hintern und zog mir ‚ruppig‘ eine neue Windelhose hoch.
Nachdem ich dagegen protestierte, verschwand die Schwester und legte mir nach kurzer Zeit, auf eine Ablage neben der Toilette, ein Päckchen mit Feuchttüchern hin. Eine verständliche Kommunikation war nur sehr schwer möglich, weil sie mich nicht verstand und ich sie auch nicht. Sie war der deutschen Sprache nicht mächtig.
Alleine auf der Toilette, versuchte ich nun meinen Hintern mit den Feuchttüchern zu säubern. Dabei verbrauchte ich sehr viele Tücher und warf sie, an nichts Böses dabei denkend, in die Toilette. Das war ein Fehler, denn die Toilette war nun verstopft und den ganzen ‚Mist‘ hatte ich an meinen Füßen neben der Toilette. Eine andere Schwester, die deutsch sprach, kam mir zur Hilfe, schimpfte mit mir, was ich doch Schlimmes getan hätte.
Am nächsten Morgen, ohne geschlafen zu haben, denn meine höllischen Schmerzen ließen es nicht zu, protestierte ich gegen diesen Zustand, dass keine Toilette und Dusche im Zimmer sei. Man bot mir an, mich auf die Privatstation zu verlegen, dort seien Toilette und Dusche im Zimmer, wenn ich bereit sei, den entsprechen Aufpreis selbst zu zahlen. Ich stimmte zu.
Auf der Privatstation angekommen, schrie und wimmerte ich stundenlang vor Schwerzen, bis ich hin und wieder Gehör fand. Für meinen Zimmernachbar war diese Situation bestimmt sehr unangenehm.
Mein Magen sei rand voll, sagte mir eine sehr nette Ärztin und versuchte mich davon zu überzeugen, dass dieses Problem nur mit einer Magensonde zu lösen sei. Ich stimmte zu, gleichwohl ich damit in der Vergangenheit schon sehr schlimme Erfahrung gemacht hatte.
Die nette Ärztin attestierte einer netten Krankenschwester, die versuchte, durch meine Nase den Schlauch bis zum Magen zu bekommen, eine andere gefühlvolle Krankenschwester hielt meine Hand und streichelte sie sehr liebevoll.
Ich würgte, und weil meine Kotze dabei in Strömen hochkam, war nicht nur das Bett damit voll, sondern auch alle Beteiligte um mich herum.
WIR starteten einen zweiten Versuch. Weil der aber noch schlimmere Folgen hatte, und ich dabei das Gefühl hatte zu ersticken, sagte ich: „ENDE!“
Ich weiß nicht mehr wie lange diese ‚Folter‘ gedauert hat, jedenfalls steht für mich fest, dass das letzte Mal für mich war.
Am nächsten Morgen wollte man das nochmal machen, jedoch mit Narkose. Dazu kam es nicht, weil man mir in der Nacht ein Medikament über die Vene gab, was abführende Wirkung hatte. Ich schiß die ganze Nacht, ununterbrochen.
Am nächsten Morgen stellte sich bei mir der Stationsarzt vor und war sehr erfreut über dieses Ergebnis. Er teilte mir mit, dass nun alles wieder gut sei und ich aus dem Krankenhaus entlassen werden kann. Ich könne wieder Essen und Trinken, sagte der Arzt, bis dahin durfte ich die ganze Zeit beides nicht, und nach dem Mittagessen wolle er mir die Entlassungspapiere bringen.
Ich aß das Mittagessen, Nudeln mit Spinat, als Nachtisch Putting, und trank etwas Wasser dazu.
Auf der Fahrt im Taxi nach Hause war meine Windelhose voll. Angekommen zu Hause, nach gründlicher Säuberung, aß ich noch Griesbrei mit einer Banane.
Schon nach kurzer Zeit fingen die Schmerzen in meinem Bauch wieder an. Scheiße dachte/denke ich, warum kann mir denn nicht wirklich jemand helfen?

